Handreichung Cannabis als Medizin

16.05.2017 | AutorIn:  Dr. Oliver Tolmein | Medizinrecht, Recht Allgemein, Allgemein

Die Krankenkassen wehren sich dagegen Cannabis als Medizin zu bezahlen. Die Patienten müssen sich gegen die Kassen wehren. Die Chancen stehen nicht so schlecht.

Wir erläutern in einer Handreichung (V1.12) welche Probleme es geben geben kann, wenn man eine Verordnung für Cannabis als Medizin von der Krankenkasse genehmigen lassen will. Wir erklären aber auch, wie man sich gegen einen ablehnenden Bescheid wehren kann - und wann doch eine Anwältin oder ein Anwalt hinzugezogen werden sollte.

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Kommentare (4)

  1. k.kali vor 2 Tagen
    Hatte gleich am 10. März den Kostenübernahmeantrag gestellt. Da die
    Kasse erst noch mit MDK prüfen wollte und ich auf'm Schlauch stand, habe
    ich mir von meinem Arzt ein Privatrezept ausstellen lassen, das ich am
    4. April (also 3 Wochen nach Antragstellung) in der Apotheke abholen
    konnte (knapp 700 Euro für 30g). Mit einstweiliger Anordnung
    Sozialgericht (Fristüberschreitung 5 Wochen) hat mir die Kasse am 28.
    April die Kostenzusage gegeben. Den Kostenübernahmeantrag für dieses
    erste Rezept hat die Kasse mit der Begründung abgelehnt, dass die Zusage
    erst am 28. April erfolgte.
  2. donald denzler vor 1 Woche
    high
    es würde mich interessieren, ob sie auch cannabiskonsumenten unter berufung auf artikel 4gg vertreten.
    unter folgendem link finden sie den auszug aus dem lehrbuch für juristen, indem die rechtslage eindeutig erklärt wird-
    wer sich für seinen medizinischen oder rekreativen cannabisgebrauch auf seine religion oder weltanschaung beruft, kann nicht mittels btmg verurteilt werden und nicht beschränkt werden, da keine grundrechte dritter verletzt werden.
    ich suche einen anwalt, der das durchzieht, ohne sich, wie meine früher, intimidieren oder kaufen zu lassen um mir dann in den rücken zu fallen.
    auf diesem weg ist eine schnelle umfangreiche versorgung aller patienten gewährleistet und es bestht keine notwendikeit teure gutachten GEGEN das btmg zu erstellen.
    das btmg kann für das spiel im politischen sandkasten bleiben und wir cannabiskonsumenten haben endlich einen schutz unserer menschenrechte und grundrechte erreicht.
    da ich inzwischen dem erlebten unrecht aus deutschland entflohen bin, geht es nicht um mich. es geht um viele sehr schwer kranke menschen deren versorgung überhaupt nicht gewährleistet ist und die seit jahren leiden.
    unter berufung auf artikel 100 gg sollte es möglich sein, einen vorläufigen schutz für cannabispatienten zu erreichen, deren handeln niemandem schadet, deren menschenwürde jedoch auf das äußerste durch die lage verletzt wird.
    hier ist, denke ich, im rahmen des gg sicher spielraum für eine schnelle praktikable lösung um dieses entsetzliche leid zu lindern
    vielen dank für ihr interesse
    mit freundlichen grüßen
    donald
  3. .Michael Vogt vor 1 Woche
    Das größte Problem ist, einen Arzt zu finden, der bereit ist , diese Prozedur mit einem anzugehen.
    Stigmata und Unwissenheit tragen dazu bei.
    Hier bedarf es noch viel Aufklärung.

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