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Rechtsanwalt Dr. Oliver Tolmein

Oliver Tolmein

Dr. Oliver Tolmein ist Rechtsanwalt in der Kanzlei Menschen und Rechte. Er kennt sich gut aus mit Medizinrecht. Deswegen darf er sich auch "Fachanwalt für Medizinrecht" nennen. Außerdem weiß er viel über Behindertenrecht, Strafrecht und Antidiskriminierungsrecht. Wenn Sie Probleme mit dem persönlichem Budget haben oder mit dem Arbeitgebermodell können Sie ihn fragen. Dr. Oliver Tolmein hat auch schon vielen Menschen geholfen, die sehr schwer verletzt worden sind - zum Beispiel durch einen Unfall oder weil sie überfallen worden sind. In solchen Fällen kann er Ihnen im Strafprozess helfen. Er kann auch mit Ihnen zusammen eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Außerdem hilft er Ihnen Schadensersatz zu bekommen oder Schmerzensgeld. Manchmal verteidigt er auch Ärzte in Strafverfahren. Dr. Oliver Tolmein interessiert sich sehr für die Frage, warum etwas so geregelt ist, wie es geregelt ist und er denkt gerne darüber nach, wie man es anders machen könnte. Deswegen können ihm Verbände und Organisationen einen Auftrag geben, etwas gründlich zu untersuchen und dann ein Gutachten zu schreiben. Zum Beispiel über die Frage, ob behinderte Menschen ihre eigenen Pflegekräfte mit ins Krankenhaus nehmen dürfen. Dr. Oliver Tolmein hilft ihnen auch, wenn Sie zum Bundesverfassungsgericht gehen wollen, weil es um Ihre Grundrechte geht.

Oliver Tolmein war nicht immer Rechtsanwalt. Vor vielen Jahren hat er am Theater gearbeitet. Und dann war er lange Zeit Journalist. Vor allem kennt er seit über 25 Jahren viele Menschen aus der Behindertenbewegung.

Manchmal hält Dr. Oliver Tolmein auch Vorträge. Er hält auch Vorträge in leichter Sprache. Er unterrichtet auch Studierende an der Universität. Dr. Oliver Tolmein hat auch Filme gedreht und Bücher geschrieben. Seinen Doktortitel hat er für eine Arbeit bekommen, die er über Menschen im Wachkoma geschrieben hat. Ins Wachkoma kommt man manchmal nach einem schweren Unfall, oder wenn dem Arzt bei der Operation ein schlimmer Fehler passiert. Menschen im Wachkoma sind sehr schwer behindert. Sie können nicht reden und gehen. Niemand weiß genau, ob sie etwas hören oder spüren. Manche Menschen leben sehr lange im Wachkoma. Es gibt auch Menschen, die sagen: Es ist besser tot zu sein, als im Wachkoma zu leben. Weil viele Menschen im Wachkoma nicht selbstständig Essen und Trinken können, bekommen sie das durch einen Schlauch. Manche Ärzte, Rechtsanwälte und Richter überlegen, ob es erlaubt sein soll, dass Menschen im Wachkoma kein Essen und Trinken mehr durch einen Schlauch bekommen. Ich finde das falsch und habe in meiner Doktorarbeit erklärt, warum ich so denke.

Rechtsanwalt Dr. Oliver Tolmein ist Mitglied in einigen Vereinen. Im Institut für Konfliktforschung ist er sogar Vorsitzender des Vereinsvorstands. Bei der Deutschen Klinefelter Syndrom Vereinigung gehört Rechtsanwalt Tolmein zum Beirat. In der 'Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltsverein' sind viele Rechtsanwälte Mitglied, die sich auch gut mit Medizinrecht auskennen. Die 'Akademie für Ethik in der Medizin' ist eine Gruppe von Menschen, die sich damit beschäftigen, was man in der Medizin machen darf und was nicht - ob es zum Beispiel erlaubt ist, Medikamente an Menschen auszuprobieren. 'Amnesty International' gibt es fast überall auf der Welt und hilft Menschen, die zum Beispiel ins Gefängnis gekommen sind, weil sie ihre Meinung gesagt haben. Amnesty International setzt sich auch für Menschen ein, die sehr stark benachteiligt werden.
'Netzwerk Artikel 3' ist ein Zusammenschluss von Menschen und Gruppen, die vor allem aus der Behindertenbewegung kommen und die für Antidiskriminierungs-Gesetze in Deutschland eintreten.

Dr. Oliver Tolmein ist verheiratet. Er hat zwei Jungs, die Hugo und Valentin heißen.

Dr. Oliver Tolmein twittert auch: Tolmein´s Twitter. Außerdem können Sie seinen Biopolitik-Blog auf den Seiten der FAZ verfolgen: Biopolitik-Blog.



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